Wie zufrieden sind Sie mit der Vorbereitung?
Ich habe bewusst leistungsstarke Gegner ausgesucht, auch wenn Niederlagen wie beim SV 07 Geinsheim (1:5) und TSV Auerbach (1:4) die Folge sind. Doch nur so lassen sich vorhandene Schwachstellen ausmachen. Wichtig ist: Es gibt keine Traumtänzerei, wir sind auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Vor allem im Zweikampfverhalten ist das ein anderes Niveau, mit mehr Aggressivität und Spielgeschwindigkeit.
Wie beurteilen Sie die Besetzung des Kaders?
Die Mannschaft hat jetzt ein anderes Gesicht als zu dem Zeitpunkt, als ich vor drei Jahren das Traineramt beim SC Opel übernommen habe. Insgesamt sind in zwei Jahren 14 neue Spieler zu integrieren gewesen. Unser Team ist jetzt auf allen Positionen gut besetzt, auch wenn der Kader mit 19 Spielern um drei kleiner ist als in der Vorsaison. Doch bei einem relativ kleinen Kader braucht man auch das Glück, dass es keine Langzeitverletzten gibt. Leider hat sich Yannik Dose, der eine gute Vorbereitung absolviert hat, eine Knieverletzung zuzogen und fällt deshalb lange aus.
Was ist das Saisonziel?
Die Vorfreude auf die neue Liga ist groß. Das größte Plus ist der ausgeprägte Teamgeist. Wir streben eine gute Platzierung an und wollen nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben.
Von den 17 Teams haben sich vier selbst als Meisterschaftsanwärter ins Gespräch gebracht, weil sie bei der Frage nach dem Saisonziel entsprechende Antworten gaben: RW Walldorf II (Aufstieg), Olympia Biebesheim (Platz eins bis fünf), RW Darmstadt II (eins bis fünf), TSG Messel (Top 3).


