Die Stadt Rüsselsheim hat sich einen Teil der neuen Auflage der Opel-Brüder gesichert, um sie bei offiziellen Anlässen zu verschenken. Oberbürgermeister Patrick Burghardt nahm die Skulpturen aus der Hand von Jürgen Gelis, Vorsitzender des SC Opel Rüsselsheim, in Empfang. Der Verein hatte die Idee zu dem Relief und konnte sich dabei über die Unterstützung durch die Rüsselsheimer Volksbank freuen, die durch Timo Schmuck vertreten wurde.
OB-Opel-Brüder
2. Auflage der Opel-Brüder

Ins Gespräch kommen
„Die Opel-Brüder sind immer ein netter Anlass, mit den Gästen ins Gespräch über die Stadtgeschichte zu kommen“, weiß Oberbürgermeister Patrick Burghardt. Die Stadt hat immer mal wieder Bedarf, ein kleines Erinnerungsgeschenk zu machen. „Da passen die Opel-Brüder gut: Sie sind sympathisch und haben einen Bezug zu Rüsselsheim.“ Das Relief ist glasperlenbestrahlt, was dem kleinen Kunstwerk seinen besonders wertigen Glanz verleiht.
Geschichte wird sichtbar
Für Timo Schmuck, Bereichsleiter Vertrieb/Marketing bei der Rüsselsheimer Volksbank, war es keine Frage, „diese originelle Idee, Geschichte sichtbar zu machen“, zu unterstützen. Schließlich kommt der Erlös aus dem Verkauf der Vereinsarbeit des SC Opel Rüsselsheim zu Gute. Zum Stückpreis von 25 Euro gibt es die lasergeschnittene Silhouette unter anderem bei Mode Hartmann, Mode Hartmann, Friedensplatz 9, sowie online zuzüglich Versandkosten über www.scopel.de .
Symbol der Solidarität
Jürgen Gelis, Vorsitzender des SC Opel Rüsselsheim, freut sich, dass die Opel-Brüder dem Verein in Zeiten knapper Kassen eine kleine, aber kontinuierliche Einnahmequelle bescheren. Das Motiv der fünf Opel-Brüder gefällt ihm, „weil es die Kraft der Solidarität verkörpert: Miteinander sind wir stark.“
Populäre Rennfahrer
Die fünf Opel-Brüder gehörten zu ihrer Zeit, circa 1890 bis 1900, zu den erfolgreichsten Radrennfahrern überhaupt. Sie gewannen Welt- und Europameisterschaften und auch die damals sehr beliebten Fernfahrten, wie zum Beispiel Basel-Cleve. Insgesamt verzeichneten sie mehr als 600 Siege. Immer waren die Sieger einzeln fotografiert. „Vielleicht wollte man einfach mal eine gemeinsame Aufnahme haben und hat die Brüder gemeinsam abgebildet“, mutmaßt Jürgen Gelis über die Hintergründe für das Foto.
